„Geranium“ in Kopenhagen, Dänemark

Wer in Kopenhagen zu Besuch ist und nicht nur seinen Gaumen, sondern auch die Augen und Nase verwöhnen will, sollte sich das Restaurant Geranium in Dänemark merken. Nicht nur das Essen und die Weine sind eine Klasse für sich, sondern auch die Location, in dem sich das Restaurant befindet, denn wer rechnet schon mit einer Stadionaussicht?

Geranium – alles bio mit Stil

Im Geranium gibt es jeden Tag nur ein einziges Menü mit variierender Ganganzahl. Dieses bekommt der Gast bei seinem Besuch in einem verschlossenen Umschlag gereicht.

Die Gerichte des Drei-Sternekochs Rasmus Kofoed – der damit übrigens der einzige Däne mit drei Sternen ist – und seiner Crew werden allgemein als filigran, abgestimmt und sehr fein bezeichnet. Er benutzt biodynamische und regionale Produkte in seiner Küche wie auch bei der Weinauswahl – die als alkoholfreie Alternative auch eine Saftauswahl sein kann. Kleine Kunstwerke sind die Gerichte, die manchmal tatsächlich mehr einem Gemälde gleichen, wenn zum Beispiel der dünn aufgeschnittene Seehecht verziert mit grasgrünen Petersilienstängeln, schwarzen Kaviarkugeln und frittierten Fischschuppen erst vor den Augen des Gastes mit Buttermilch übergossen wird.

Bevor es zu den Dessertgängen kommt, darf der Gast sich auf Wunsch auch die Restaurantküche und die Lagerräume zeigen lassen. Und ein Dessert kann dann in dem Art-Restaurant Geranium ebenso künstlerisch wie auch gleichermaßen interaktiv sein, wenn man einen schwarzen Totenkopf erst mit dem Löffel zerschlägt, bevor man an die weiße Creme im Inneren gelangt.

Ebenso filigran ist die schlichte Einrichtung, die der Koch als „newyorker style“ bezeichnet und die sich auf das Wesentliche konzentriert. Ansässig ist das Restaurant in einem Fußballstadion in Kopenhagen.

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